Mittwoch, 13. Dezember 2017, 16:33 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
  • Stil wechseln

Safier, David - MUH!

Antworten im Thema: 0 » Der letzte Beitrag (29. September 2014, 20:10) ist von Joseline.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Unsere Bücherwelt . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Registrierungsdatum: 28. September 2014

Beiträge: 1 076

Aktivitätspunkte: 8795

Themenstarter Themenstarter

1

Montag, 29. September 2014, 20:10

Safier, David - MUH!

Autor: Safier, David
Titel: MUH!
Verlag: Kindler
Erschienen: 9. November 2012
ISBN 10: 3463406039
ISBN 13: 978-3463406039
Seiten: 333 Seiten
Einband: Hardcover
Preis: 16,95 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

«Kuh sera, sera. Was sein soll, soll sein, soll sein. Die Zukunft, die kennt kein Schwein ...» Dieses Lied singt die ostfriesische Kuh Lolle, deren Traum vom glücklichen Leben wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt eines charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen, der harten Hilde und dem lieben Radieschen, flieht Lolle von dem Bauernhof.

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Lolle fühlt sich eigentlich recht wohl auf dem Bauernhof, wo sie lebt, auch wenn der Bauer immer seltsamer wird, aber sie hat ihre beste Freundinnen dort und ihren Stier Champion, den sie sehr liebt. Doch dann erwischt sie Champion eines Tages beim besteigen einer anderen Kuh und erfährt, das der Bauer sie alle zu Hackfleisch verarbeiten möchte, das stellt Lolles Leben natürlich total auf den Kopf. Vom Kater Giacomo erfährt sie dann, das es ein Land gibt, wo Kühe verehrt werden und nicht zwischen zwei Brötchenhäften landen und zwar ist das Indien. Lolle will dort unbedingt hin und erzählt auch der Herde, was der Bauer vorhat und das sie unbedingt weg müssen, doch die wenigsten glauben ihr, so daß sich ihr nur ganz wenige anschließen um nach Indien zu gehen, aber für diese wird die Reise ein ziemliches Abenteuer, bei der sie viel über sich selbst lernen.

Lolle fand ich eigentlich recht sympathisch, sie ist eine sehr nette Kuh und das sie so von Champion hintergangen wird hat mir für sie sehr leid getan, doch sie rappelt sich immer wieder auf und versucht das Beste aus ihrer Lage zu machen. Am liebsten mochte ich aber Giacomo und Radieschen, die beiden sind einfach herrlich. Giacomo ist manchmal echt witzig, aber er hat auch eine ernste und verletzliche Seite, die er Lolle ab und zu zeigt. Außerdem ist er ein ziemlich guter Freund für die Kühe geworden und hilft ihnen bei ihrer beschwerlichen Reise nach Indien. Radieschen ist die meiste Zeit gut drauf und immer für ihre Freunde da, sie versucht jede Sekunde ihres Lebens zu genießen und ist wohl die ausgeglichenste von allen. Nicht so gerne moche ich Susi und Champion und auch Hilde fand ich oftmals nicht so nett, aber sie hat wenigstens teilweise ganz lustige Sprüche drauf.

Die Reise der Kühe ist ein richtiges Abenteuer, sie erleben Sachen, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätten und je mehr sie durchmachen, desto größer ist auch ihre Veränderung. Jede der Kühe macht nämlich eine ziemliche Wandlung durch, nur Radieschen ist halt schon von Anfang an recht glücklich mit dem was sie hat und was sie ist. Alle anderen sind noch auf der Suche nach dem großen Glück und besonders Lolle weiß lange Zeit nicht was denn jetzt wahres Glück bedeutet, aber sie macht dann eine Entdeckung, die ihr viel über das glücklich sein verrät. David Safier hat es mit diesem Roman mal wieder geschafft lustige Elemente mit einem ernsten Thema zu verknüpfen und auch wenn mir nicht alles gefallen hat, gerade das mit Champion wurde mir etwas zu sehr in die Länge gezogen, so hat mir dieses Buch doch wieder besser gefallen als "Happy Family". Ach ja von den Zeichnungen am Anfang und am Ende hätte ich gerne noch viel mehr gehabt, denn die fand ich mal wieder ziemlich gelungen.

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten