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Was soll ich tun? Ich will nicht sterben." Verzweifelt kniete Yukiru, die Hände zum Beten gefaltet. Zu welchem Gott er betete, oder ob es überhaupt einen Gott gab, wusste er nicht. Er zweifelte schon lange daran, und war sich sicher, dass nirgends auf der Welt einen Gott exitierte, zumindest war ihm noch nie einer beigestanden.
Yukiru erschrak und drehte sich ruckartig um. Das anschwellende Geräusch von Schritten. Die eines Menschen, der immer näher kam. Er konnte in der Dunkelheit nichts erkennen außer eine schwarzen Silhuette. Angst stieg in ihm hoch- die Panik, jemandem ausgeliefert zu sein, ließ ihn erstarren. Die kräftige Hand eines Unbekannten wirbelte herum und presste ihm heftig ein Tuch vor Mund und Nase, die andere Hand mitsamt Arm schloss sich fest um Yukirus Oberkörper. Die Gestalt zielte offenbar darauf hin, dass Yukiru wehrlos würde. Die Bitte wurde erhört, denn Yukiru konnte nicht mehr atmen - ihm wurde schwarz vor den vor Schreck aufgerissenen Augen. Obwohl er sich schwer zu wehren versuchte, erschlaffte sein Körper und er verlor das Bewusstsein. Der unbekannte Angreifer zeigt sich zufrieden.
Langsam kam der Junge zur Besinnung und öffnete vorsichtig seine Augen. Wie war er nur hier in diesen feuchten, dunklen Raum gelangt? Plötzlich schossen ihm die Bilder wieder in den Kopf, Panik machte sich in ihm breit, er schrie um Hilfe und versuchte sich von den Fesseln zu befreien, die seine Handgelenke schmerzhaft zuschnürten. Doch je mehr er gegen seine missliche Lage ankämpfte, desto trostloser und verzweifelter wurde er. Schließlich bahnten sich Tränen den Weg über sein zartes Gesicht, tropften auf sein Shirt und versickerten sogleich in dem blauen, weichen Stoff. "Hör auf zu heulen. Das bringt dich auch nicht weiter", sagte eine Stimme in seinem Kopf und er hörte auf zu weinen, sortierte seine Gedanken und dachte angestrengt über eine Möglichkeit nach von hier wegzukommen. Still und ganz in seiner Gedankenwelt versunken hörte er aufeinmal Schritte. Ängstlich suchte der 13-jährige nach einem Ort an dem er sich verstecken konnte, doch bis auf einen modrigen zerfallenen Karton fand er nichts in dem kleinen düsteren Raum, also drückte er sich in die hinterste Ecke und versuchte ruhig und leise zu atmen, wobei das bei seiner flachen, schnellen Atmung ein Ding der Unmöglichkeit war. Immer näher kamen die Schritte und je näher sie kamen, desto schneller schlug sein Herz. Wer auch immer es war, diese Person stand nun vor der Tür. Das Klimpern eines Schlüsselbundes erklang, die Tür wurde aufgeschlossen und öffnete sich langsam und mit einem ohrenbetäubenden Quietschen. Für einen kurzen Moment konnte Yukiru nichts sehen, da ihm das grelle Licht in die Augen schien. Nachdem er sich langsam an das Licht gewöhnt hatte, erkannte er die Umrisse einer großen, muskulösen Gestalt - ein Mann. Dieser kam langsam auf den blonden Jungen zu und packte ihn grob mit seinen riesigen Händen an den Schultern. "Er wird dafür büßen! Ihr werdet alle dafür büßen!", schrie der glatzköpfige Riese und schüttele den, neben ihm schmächtig wirkenden, Jungen dabei heftig. Schluchzend konnte er nur antworten: "Was habe ich dir getan? Wen meinst du mit er?" Hasserfüllt blickte ihm der große Mann in die Augen und meinte nur verachtungsvoll: "Als ob du das nicht wüsstest. Weißt du noch, das kleine Mädchen vor 5 Jahren? Dein Vater am Steuer, deine Mutter und du ihr wart beide dabei. Wieso habt ihr ihn nicht aufegehalten? Ihr seid genauso Schuld wie er. Wegen euch ist sie heute nicht mehr bei mir und ich werde euch das gleiche Schicksal bereiten, wie ich es erfahren musste." Yukiro erschrack, als er sich an das Ereignis vor 5 Jahren erinnerte. Damals waren sie auf einer Geburtstagsfeier seines Onkels gewesen, sein Vater war müde, wollte aber trotzdem Auto fahren. Alles was Yurikos Mutter sagte brachte ihn nicht davon ab sich hinter das Steuer zu setzen und mit den Worten, dass schon nix passieren wird, stieg er ins Auto, startete den Motor und fuhr los. Es begann zu regnen als sie durch die Stadt fuhren. Aufeinmal schrie seine Mutter und versuchte noch das Lenkrad zu fassen, doch es war zu spät. Ihr Ehemann war eingeschlafen und raste mit vollem Tempo auf den Gehweg zu, auf dem gerade ein Kind mit seinem Vater im Regen tanzte. Eine starke Wucht riss den damals 8 Jahre alten Yuriko aus dem Schlaf, der zum Glück angeschnallt war. Überall nur Splitter, von allen Seiten drangen laute Geräusche und das Geschrei von Menschen auf ihn ein. Wenige Tage danach besuchte Yuriko seinen Vater im Krankenhaus und erfuhr, dass bei dem Unfall ein 5 Jahre altes Mädchen tödlich verunglückt war. Schuldgefühle plagten seinen Vater noch Jahre danach, doch den Vater des Mädchens hatten sie nie wieder gesehen, obwohl sie sich bei ihm entschuldigen und ihn um Verzeihung bitten wollten. Nun stand dieser Mann vor ihm und blickte ihn hasserfüllt an. "Na, wieder dran erinnert du kleiner Wicht?", fragte er spöttisch. Yuriko blickte auf den Boden, er verstand die Wut des Mannes, doch was hatte er damit zu tun? Damals, mit 8 Jahren, auf der Rückbank schlafend und nichtsahnend, hätte er doch nicht diesen tödlichen Unfall verhindern können. "Da kannst du nichts sagen du elende kleine Ratte. Genauso ein Versager wie der Vater. Ihr seid eine Schande für unsere Gesellschaft", brachte er unter größter Mühe halbwegs ruhig hervor und warf den Jungen verachtend auf den Boden. Danach stampfte er wütend zur Tür heraus und verschloss diese wieder. Als die Schritte des Mannes sich wieder entfernt hatten atmete Yuriko auf und traute erst jetzt sich zu bewegen. Die Angst saß ihm einfach noch zu tief in den Knochen, weswegen er immer noch am ganzen Leib zitterte. Als er sich beruhigt hatte, konnte er wieder klar denken und späte durch den Raum, um etwas zu finden mit dem er seine Fesseln lösen konnte. Sein Blick wanderte durch sein Gefängnis und blieb an einer, aus der Wand herausragenden, Eisenstange hängen. Vorsichtig robbte er sich vorwärts, setzte sich mit großer Mühe hin und begann seine Fesseln, die aus Seil bestanden, an der Eisenstange zu reiben. Da diese schon äußerst alt und porös waren, gelang es ihm schon nach kurzer Zeit das erste Seil zu duchtrennen. Nach und nach löste sich der Knoten bis die Seile endlich alle durchgetrennt waren. Während Yuriko sich erst einmal seine schmerzenden Handgelenke rieb, dachte er mit Eifer nach, wie er nun flüchten könnte. Weil so wie er die Worte des Mannes verstanden hatte, verhießen sie nichts Gutes für ihn. "Die Tür kann ich wohl vergessen. Mist. Aber wie soll ich sonst aus diesem Raum herauskommen. Nur eine Tür, ein kleines Fenster, durch das ich nicht durchpasse und sonst nichts", dachte der Junge fieberhaft nach. Eine Straße konnte er nicht hören, also hätte es auch keinen Sinn wenn er schreien würde. Doch so sehr er sich auch anstrengte eine Lösung zu finden, fand er immer wieder nur eine Lösung und die bedeutete: Fluchtversuch wenn er wiederkommt. Hirnrissig, aber womöglich seine einzige Chance diesem Mann und seinen kranken Plänen, welche sie auch immer sein mögen, zu entkommen. "Ich sollte mich lieber ausruhen, falls er wieder kommt. Weil dann darf ich nicht müde sein, sonst wird mir der Fluchtversuch auf keinen Fall gelingen", berücksichtige der schlaue Junge bei seinem Fluchtplan, und legte sich wohl oder übel auf den nassen, kalten Boden und versuchte sich und seinem Körper eine kleine Pause zu gönnen. Doch diese Ruhephase sollte nicht von langer Dauer sein, da sie nach nur wenigen Stunden von den erneut erklingenden Schritten des Mannes unterbrochen wurde. Blitzartig schreckte Yuriko aus seinem Schlaf hoch, blickte sich erschrocken um, begriff aber dann schlagartig in welch großer Gefahr er sich doch befand. Sofort stand er auf und schlich sich leise zur Tür, eng presste er sich an die Wand, jeder Zeit bereit alles zu geben um sich von seinem schrecklicken Schicksal zu lösen, das ihm bevorstand. Da war er, wenige Zentimeter trennten ihn von seinem Entführer. Wieder hörte er das Klimpern des Schlüsselbundes. Das laute Quietschen der Tür und das grelle Licht, das ihm entgegenschien. Yuriko schloss die Augen, holte einmal tief Luft und stürmte aus der Tür. Der vüllig verdutzte Mann konnte zu Beginn gar nicht begreifen was gerade eben passiert war, schrie aber schon nach wenigen Sekunden laut auf und begann den kleinen Jungen zu verfolgen. "Ich bring dich um wenn ich dich krieg du mieses Stück! Warte nur wenn ich dich hab du Versager, ich dreh dir deinen kleinen Hals eigendhändig um, bis du genauso qualvoll stirbst wie meine geliebte Tochter!", hörte er den riesigen Kerl brüllen. Doch er lief einfach, obwohl er kaum noch konnte und zu weinen begann, obwohl seine von Asthma geschwächte Lunge ihm zu schaffen machte, Yuriko rannte hier um sein Leben und das war ihm auch bewusst. Vor ihm lag ein langer Gang an dessen Ende er Licht sah, so schnell er konnte hastete er dem hellen Ende entgegen und stand aufeinmal in einer riesigen Halle. Überall lagen alte Karroserien, längst nicht mehr brauchbare Reifen und anderer Schrott, der wohl mal Teil eines Autos war. Hastig sah er sich um wo er denn nun hingehen sollte, doch ihm blieb kaum Zeit zum Überlegen, denn er vernahm bereits die schweren, schnellen Schritte seines Verfolgers. Er entschied sich nach rechts zu gehen, da er den Klang von Maschinengeräuschen wahrnahm, die aus dieser Richtung zu kommen schienen. Es war ein Wettkampf, ein Wettkampf um Leben und Tot. Als der Junge sich das nocheinmal in den Kopf rief, begann er noch schneller zu laufen, denn er wollte diesen Kampf gewinnen und sein Leben retten. Da war es, ein schweres, rotlackiertes Rolltor, das einen Spalt weit geöffnet war. "Ich bin klein genug. Ich passe da durch, er nicht. Das ist meine Chance", schoss es Yuriko durch den Kopf und er schlüpft so schnell er konnte unter dem Tor durch. Keine zehn Sekunden später hörte er den Mann wütend gegen das Tor klopfen, doch dieser machte sich sogleich daran das Tor nach oben zu schieben. Schnell eilte der 13-jährige weiter, auch wenn er schon am Ende seiner Kräfte war durfte er nicht aufhören zu rennen. Langsam wurde ihm bewusst, dass er sich auf einem Schrottplatz befand. Denn hier auf dem offenen Gelände sah es genauso aus wie in der großen Lagerhalle. Je länger er rannte, desto lauter wurden diese fremden Maschinengeräusche. Und da sah er seine Rettung: Eine Frau. Sie saß dort in der Maschine und betätigte angestrengt viele Hebel und Schalter.
Yuriko schrie so laut er konnte: "Hilfe! Bitte helfen Sie mir! Ich werde verfolgt!" Die unbekannte Frau hielt kurz inne, schaute sich um, sah den Jungen und stellte darauf hin den Motor aus. Sie kam zu ihm runter und fing schon von weitem an ihm eine Standpauke zu halten: "Hey Junge, du hast hier nix verloren. Hast du nicht das Schild am Eingang gelesen?" "Helfen sie mir doch bitte. Dieser Mann verfolgt mich. Ich glaube er will mich sogar umbringen," presste er hervor, während er sich auf die Frau zubewegte. Geschockt sah sie ihn an: "Oje, sag bloß nicht, dass das nicht dein Vater war vorhin." "Mein Vater? Dieser Mann hat mich entführt und jetzt rufen sie endlich die Polizei an sonst bringt er uns noch beide um!," schrie der Junge sie nun schon an. Hastig angelte die Frau ihr Handy aus den viel zu großen Hosen und begann eilig die Nummer zu wählen. Fünf Sekunden später hatte sie auch schon einen Beamten an der Leitung und erzählte ihm das wenige, das sie wusste. Aufeinmal drückte sie Yuriko das Handy in die Hand: "Erklär du das alles, ich weiß nicht was hier vor sich geht und ob das ein dummer Scherz sein soll." Schluzend wollte er dem Polizisten alles erklären doch da hörte er seinen Verfolger schreien. "Bitte kommen sie zum Schrottplatz, das ist kein Scherz. Er bringt mich sonst um!", brüllte er unter Tränen in das Mobiltelefon, drückte es der Frau wieder in die Hand und rannte ziellos weiter. Plötzlich bemerkte er, dass diese ihn einholte. "Ich kenn ein gutes Versteck, da kommt er nicht hin," flüstere sie ihm, so leise sie nur konnte, zu, nahm ihn an der Hand und zog ihn nach rechts in eine urwaldähnliche, total verwucherte Hecke. Komplett zerkratzt standen sie nun auf der anderen Seite dieser Pflanzenwand und sofort zog die Frau Yuriko weiter. Plötzlich blieb sie stehen, schob ein paar Blätter und Äste zur Seite, nahm einen Schlüssel hervor und schloss die kleine Luke auf, die unter dem ganzen Gestrüpp versteckt gewesen war. "Los, rein da," ranute sie ihm zu. Schnell begann er über eine kleine, wacklige Leiter durch die Luke nach unten zu klettern und sofort folgte ihm die Frau. Schnell schloss sie die kleine Tür von innen zu und schaltete unten ein kleines Licht an. "Hier sind wir sicher. Mein Name ist übrigens Sayoko," begann sie sich vorzustellen. "Yuriko," brachte er nur unter größter Mühe hervor. "Du brauchst keine Angst zu haben, ich tue dir nichts, aber erzähl mir doch jetzt mal bitte die ganze Geschichte," versuchte sie ihn zu beruhigen. Und Yuriko begann ihr alles zu erzählen. Als er fertig war, holte Sayoko ihr Handy wieder hervor, drückte die Wahlwiederholung und erzählte dem Beamten diesmal alles detailliert. Als sie aufgelegt hatte, erklärte sie dem Jungen, dass die Polizei schon unterwegs sei und sie dort bleiben sollten wo sie sich jetzt aufhielten. Yuriko hatte keine Ahnung mehr wie lange er dort unten mit Sayoko saß, irgendwann war die Polizei da, sie konnten wieder ans Tageslicht und er wurde zurück zu seinen Eltern gebracht. Es dauerte lange bis er sich beruhigt hatte und die Gewissheit, dass der Mann sein Leben lang in psychiatrischer Behandlung bleiben würde, konnte ihn leider auch nicht sonderlich beruhigen. Doch irgendwann hatte er es mit Hilfe seiner Eltern und Freunde geschafft das Erlebte zu verarbeiten und konnte von dort an wieder ein normales Leben führen. Halbwegs zumindest, denn nun hatte er ja eine große Schwester. Als seine Eltern nämlich erfuhren, dass sie die Rettung ihres Sohnes Sayoko zu verdanken hatten, adoptierten sie die erst 16-jährige, die ihre Eltern vor vielen Jahren bei einem Unfall verloren hatte. Nun musste sie auch nicht mehr auf dem Schrottplatz arbeiten, um sich Klamotten und ähnliches zu finanzieren. Denn jetzt hatte sie eine Familie, für die es nicht in Frage kam, dass ihre hübsche Tochter an einem solchen Ort arbeitete. Das kleine Versteck jedoch blieb in ihrem Besitz, da es früher ihrem Vater gehört hatte und sie und Yuriko diesen Platz auch oft besuchten.
Als Yukiru aufwachte war er immernoch gefesselt. Er lag in einem sehr merkwürdigen Raum, er versuchte zu schreien, doch kein Ton kam über seine Lippen. Er krümmte sich und stöhnte, robbte über den Boden, bis er mit dem Kopf an einen merkwürdigen Gegenstand stoß. Als er nach oben schielte, erblickte er eine Fackel. Das Feuer an ihrer Spitze war sehr merkwürdig. Innen schien es lila, nach außen hin eher schwarz zu scheinen. Es zuckte kein bisschen, es war einfach eine harmonische Flamme. Yukiru kämpfte sich hoch, doch als er sich der Fackel näherte zuckte er unweigerlich zurück, da eine enorme Anti Macht von der Fackel ausging. Yukiru schloss die Augen, konzentrierte sich und ließ seine Geist umherschweifen, bis er auf die Flamme stieß. Vorsichtig sog er ihr Energie ab, und entgegen all seiner Erwartungen floss im Moment der Berührung eine unglaubliche Menge an Energie durch seinen Geist ein seinen Körper. Er näherte sich der Flamme weiter an bis sein gesamter Geist von ihr erfüllt war. Die Menge an Energie die ihm entgegenfloss war schwer zu verkraften und er legte seine gesamte Kraft in diese eine Bewegung, seinen Geist zurück zu ziehen. Als er die Augen wieder öffnete spürte er eine Menge an Energie die durch sämtliche Adern floss, eine Menge die wohl nur von einem Meister kontrolliert werden könnte, dumm nuer das er bloß ein kleiner Novizen Priester war und der letzte Meister vor rund 3 Monaten irgendwo in Mirnawia verschwunden war, aber gut, aller Anfang war bekanntlich schwer. Yukirus Atem senkte sich als er erneut seinen Geist ausstreckte, doch diesmal nicht nach der Fackel sondern zu seinem Körper. Er spürte die Macht die durch seine Finger floss, man hörte ein Knarzen als sich die Fesseln dehnten und mit einem lauten Knallen rissen. Sanfte Schatten umspielten seine nun freien Finger, er hatte soeben eine leichte Schatten schlange in Richtung Decke sausen lassen. Als sich die Beiden berührten wurde die Decke von einer Wucht aufgesprengt, die ein normaler Priester Novize nie hätte aufbringen. Erstaunt betrachtete Yukiru das Loch in der Decke durch das helle Lichtstrahlen in den Raum fielen. Yukiru blinzelte übnerrascht, doch dann ließ er ein wenig der Energie unter seinen Füßen austreten und er schwebte in Richtung des Loches. Je weiter er schwebte umso ernstaunter war er über seinen plötzlichen Machtzuwachs und vorallem das er auch wusste, wohin mit der Energie um welchen Effekt hervozurufen.. Als er durch das Loch schwebte musste er erneut blinzeln. Als seine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten, musterte er seine Umgebung. Er befand sich in einem Wald, voller alter Bäume. Die Kronen der jungen Bäume konnte er vom Boden aus nicht erkennen, egal wie stark Yukiru seine Augen anstrengte. Doch er hatte anderes zu tun, er wollte nämlich seine Kräfte ausproben. Er konzentrierte sich erneut, ließ Energie durch seine Finger fließen um die sich schwärzlicher Nebel bildete. Ruckartig riss er den Arm hoch, ein schwarzer Bltz fuhr zwischen 2 seiner Finger, der Nebel löste sich auf und der Baum den der Blitz getroffen hatte implodierte deutlich hörbar.. An seiner Stelle schwebte nun schwarzer Nebel der allerdings sehr schnell wieder verpuffte. Yukiru konnte es immernoch nicht begreifen, also ließ er dieses mal Energie in seine Füße fließen. Er ging vorsichtig in die Hocke, sprang elegant ab und überschlug sich in der Luft, aus seinen Füßen schossen schwarze Flammen die eine gut sichtbare Schneise in den Wald brannte. Erstaunt betrachtete die Spur im Wald. Er hörte zuerst ein Knacken, dann fuhr er herum. Eine Gestalt lief auf ihn zu, sie klatschte langsam in die Hände.. Bevor Yukiru nachdenken könnte ging die Gestalt in Flammen auf und schleuderte mit Feuerbällen nach ihm. "Es sollte nur einen Götterpriester geben, feindest du nich?" wisperte sie. Yukiru ließ Energie durch seinen Körper fließen als er plötzlich einen Drachen aus Feuer auf ihn zu fliegen sah. Er konzentierte seine komplette Macht auf einen Punkt an dem sichj ein kleiner Schwarzer Schatten Ball bildete. Der Drache kam immer näher und Sekunden später erreichte er die inzwischen Melonen große Kugel. Als der Drache wenige Centimeter vor der Kugel war riss Yukiru die Augen auf und seinen Arm hoch, die Kugel gluckte einmal als sich ein Riss an ihrer vorder Seite zeigte. Als der Drache die Kugel berührte riss die Kugel vollends auf und ein Strahl aus Schattenenergie bohrte ein sauberes Loch in die Flammen, die kurze Zeit später im Nebel verpufft waren. Der rotgewandte Mann blickte Yukiru erstuant an, über dessen Gesicht ein überlegenes Lächeln huschte. Der Mann wich langsam zurück bis er über einen Ast stolperte und dann auf allen Vieren weiterkroch. Yukiru entzog den umliegenden Bäumen Energie in dem er seinen Geist nach ihnen ausstreckte. Die Bäume gingen ein und zerfielen schlißelich zu Staub, während Yukiru sich auf den Boden konzentrierte. Der Mann in Rot drehte sich um, als er bemerkte das sein Gegner die Augen geschlossen hatte. Er sog ebendfalls Energie in seinen Körper als er plötzlich ein Kitzeln an seinen Händen spürte. Als er zu ihnen herabbklickte sah er das sie langsam von schwarzen Ranken umschlungen wurde. Bereits wenige Sekunden später war er komplett eingehüllt. Yukiru sah im letzten Augenblick noch das Auge des Feuer Magiers als dieser von den Ranken erdrückt wurde. Yukiru blickte auf den sich noch windenden Körper herab bis dieser langsamer zuckte und schließlich reglos liegen blieb. Erst jetzt ließ Yukiru die Ranken wieder in dern Boden fließen. Nur noch er, verbrannte, umgeknickte Bäume und der Leichnam waren auf der Lichtung.. Einige der Grasbüschel rauchten noch vom Aufprall der Angriffe. Yukiru schritt über sie hinweg und lief langsam in Richtung eines Trampfelpfades. Je weiter er lief desto schwüler wurde die Luft um ihn herum und Quadrillionen von Stechmücken umschwirrten ihn. Anfänglich entzog er immer einzelnen die Energie bis si tot zu Boden fielen, dann mehreren bis eine Schatten Kugel erschuf die sich regelmäßig erweiterte und so die Mücken aufsaugte.Als diese Kugel die Größe eines Pferdes erreicht hatte entzog er ihr sämtliche Energie bis sie wieder die Größe eines Samenkorns hatte. Plötzlich wurde die Kugel von einer Macht hinfortgeschleudert in einen Baum der unter lauten Knarzen explodierte. Durch eine Wolke aus Staub und Splittern hinweg sah Yukiru ein außerordentliches Leuchten.. Er stand vor dem Berg in auf dem der Tempel stand aus dem er entführt worden war. Doch etwas war anders. Es war nicht mehr trüb und der Tempelt leuchtete in allen Farben des Regenbogens. Eine gigantische Energiewolke ging von dem alten Gebäude aus. Yukiru zog Energie unter seine Füße und bündelte sie dort zu einer Scheibe. Langsam konnte man der verlumpte Gestalt beim Aufsteigen beobachten, die als Silhouette vor dem bunt strahlenden Tempel wohl eher friedlich als kriegerrisch aussah. Doch der Schein kann sehr gut trügen.
Als Yukiru auf den schwarzen Marmorstufen des Tempels stand, stockte ihm der Atem. In dem Tempel saßen Gestalt aus purer, fließender Energie. Götter ähnlicher konnten Lebewesen gar nicht sein, doch die Energie die von ihnen ausging war unglaublich. Yukiru stolperte rückwärts als ihm plötzlich eine der Gestalten das Gesicht zu wandte, einen tiefen Brummton von sich hab und wenige Seknden später wurde Yuikiru von allen betrachtet. Er räusperte sich verlegen als die schwarz pulsierende Gestalt aufstand und auf ihn zu. Als sie ihn berührte brauste die Welt um ihn herum in schwarze Energiestürme auf, Yukiru wurde hoch in die Luft gehoben und plötzlich in schwarzr Roben gehüllt wurde. Die Roben von den höchsten aller Götterpriester, die Roben eines Untualrak. Er war nun der Anführer der Schatten Priester. Gleichzeitig Krieger als auch Gottgewollter. Er schlug plötzlich art auf schwarzem Stein auf. Mitten in einem Tempel. Eine Menge Novizen starrten ihn an. Er sah sie alle nicht minder erstaunt an. Sie waren um die 12 Jahre alt, aber er konnte eine sehr große Menge Schattenenergie durch ihre Adern fließen. Er schickte sie an ihn anzugreifen als er plötzlich von einigen putzigen Schattenstößen getroffen wurde. Er konnte sich ein breites Grinsen kaum verkneifen.Er sah sich im Raum nach einem geeigneten Ziel um. Er erspähte eine Zielscheibe, sog Energie in seinen Körper und entlud sie mit aller Wucht auf diesen Schild. Der Schild und die hinterihm liegende Mauer zerstückelten sich unter der Macht des Angriffs und ein tiefer Krater zeichnete sich im Boden ab. Er schloss den Stein mit neuem Schattengestein und lächelte die Novizen an. Die deutliche bewunderung glänzte in ihren Augen. Er ging in Richtung eines Trainingsraums und bedeutete ihnen zu folgen. Irgendwer musste sie ja unterrichten...
[Voteende] : 2o.o8.2o1o
[Grund: Viel Text, ich bin im Urlaub, usw ;)]
Leute, ich bitte euch, lest doch wenigstens die 2 Texte durch.. Die Leute die sie geschrieben haben haben auch ihre Zeit investiert und ihr wollt ja auch eure Test Noten wissen ..
Mein Vote geht an Nummer 2 :O
Ich mag beide Texte sehr, aber irgendwie hat der zeite Text mich mehr mit gerissen. Der Stil gefällt mir und wie die Story erzählt wird ist auch etwas besonderes - zumindest anders xP
Auch finde ich die Idee gut, sowie die Umsetzung :>
Text 1 ist aber auch wirklich gut gelungen - nichts desto trotz liegt es wohl nicht zuletzt an meinem Geschmack, dass Text 2 meine Stimme bekommt =)