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James, P.D. - Der Tod kommt nach Pemberley

Antworten im Thema: 0 » Der letzte Beitrag (19. Mai 2015, 07:32) ist von Joseline.

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Dienstag, 19. Mai 2015, 07:32

James, P.D. - Der Tod kommt nach Pemberley

Autor: James, P.D.
Titel: Der Tod kommt nach Pemberley
Originaltitel: Death Comes to Pemberley
Verlag: Droemer TB
Erschienen: 1. April 2015
ISBN 10: 3426304139
ISBN 13: 978-3426304136
Seiten: 383 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Im Jahr 1803, sechs Jahre nach der Hochzeit von Mr. Darcy und seiner Elizabeth, geht das Leben auf Pemberley seinen idyllischen Gang. Doch am Abend vor dem großen Herbstball wird die Vorfreude empfindlich gestört: Aus dem waldigen Dunkel des Parks bricht in rasender Fahrt eine Kutsche, darin eine völlig aufgelöste Lydia Wickham - Elizabeths missratene kleine Schwester -, die behauptet, ihr Mann sei ermordet worden! Bald wird klar dass allzu viele der Anwesenden bei der schlimmen Geschichte ihre Finger im Spiel haben könnten. Der Zusammenbruch einer heilen Welt ist perfekt...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn "Stolz und Vorurteil" ist eins meiner Lieblingsbücher und Weitererzählungen finde ich immer total interessant. Vor allem das Krimi-Setting hat mich echt neugierig gemacht, weil das ja doch ein wenig in eine andere Richtung geht als das Original. Allerdings war der Krimianteil recht wenig vorhanden, gerade am Anfang nehmen die Charaktere mit ihren Gedanken und Gefühlen viel mehr Raum ein und es wird halt erzählt wie Elizabeth und ihre Familie die letzten sechs Jahre verlebt haben, da kommt es dann auch schon mal zu einigen Wiederholungen.

Mit Elizabeth bin ich aber sowieso nicht so ganz warm geworden, mochte ich sie im Original noch total gerne, so hat sie hier manchmal eine ganz seltsame Meinung zu gewissen Personen und Dingen. Auch Colonel Fitzwilliam hat sich hier in eine Richtung entwickelt, die mir gar nicht gefallen hat. Ansonsten sind die Charaktere aber eigentlich ihrer Linie treu geblieben, besonders Jane, Bingley, Lydia und Wickham. Von den neu eingeführten Charaktern fand ich Mr. Alveston ganz angenehm, vor allem, weil er sich auch von dem Colonel nicht einschüchtern läßt, zu seiner Meinung steht und sich auch für andere ziemlich einsetzt.

Die Geschichte ist eigentlich recht vorhersehbar, zumindest hatte ich mit all meinen Vermutungen recht, die sich so im Laufe der Story ergeben haben und das fand ich teilweise schon etwas schade. Die Sprache ist übrigens sehr dem Original nachempfunden, was mir ziemlich gut gefallen hat. Die Liebe zwischen Elizabeth und Darcy kam dafür nicht so gut zur Geltung, erst ganz am Ende gibt es einen Moment zwischen den beiden, den ich ganz schön fand. Die Gerichtsverhandlung war dagegen eigentlich nur eine Wiederholung der gerichtlichen Untersuchung, da fast das gleiche erzählt wurde, da hätte man vielleicht noch über was anderes berichten können. Zu viel kann man zu dem Buch aber auch nicht sagen, da es einfach zu viel verraten würde, gerade was die Lösung des Falls angeht.

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