Tuesday, May 21st 2013, 6:23pm UTC+1

You are not logged in.

  • Login
  • Register
  • Change Style

So zeichne ich eine Rose

wbb.headlineExtra.content

Wer noch am ATC/OSWA Kartentausch mit machen möchte,sollte sich noch schnell anmelden.Jedes Medium ist erlaubt,egal ob gemalt,gebastelt ,gestrickt....Trau Dich.

The guest access to this forum was limited. Overall there are 10 Postings in this thread.
To read them all you should register yourself.

Dear visitor, welcome to Farbstifteforum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains how this page works. You must be registered before you can use all the page's features. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Juno Gemini

Intermediate

member since 36 month member since 36 month member since 36 month member since 36 month member since 36 month member since 36 month

Date of registration: Dec 29th 2009

Posts: 408

Level: 33 [?]

Experience: 505.430

Next Level: 555.345

Thread starter Thread starter

1

Sunday, January 10th 2010, 3:35pm

So zeichne ich eine Rose

Hallo ihr Lieben,

hier noch das letzte der bereits vorhandenen SbS, ebenfalls aus dem Jahr 2007.

Ich möchte hier mal zeigen, wie ich z.B. eine Rose freihand vorzeichne, die ich, in anderen Fällen, dann mit Ölfarben ausmale. Hier werde ich bis zum Schluß die Blume zeichnen, inklusive der Schatten. Bei einer Vorzeichnung für ein Gemälde zeichne ich nur die Umrißlinien.
Bleistift 8B; Los geht´s

Ich habe mir eine nette, freie Rosen-Vorlage für eine Zeichnung gesucht und sie mir im Grafikprogramm in schwarz-weiß umgewandelt und ausgedruckt.
Es geht nicht darum, die Rose 1:1 abzuzeichnen, sie soll lediglich als Hilfe dienen, den Aufbau der Rose zu verstehen und im Überblick zu behalten. Wer bereits gut geübt ist, kann die Rose natürlich auch ohne Vorlage zeichnen.


Wenn man sich das Röschen nun genauer anschut stellt man fest, dass in ihrer Mitte die Blüten ganz winzig sind und eng aneinanderliegen. Die äußeren Blüten werden größer und stehen mehr nach unten ab (schmiegen sich also nicht an den inneren "Kegel").
Ich beginne mit dem Innenleben der Rose, um mich nach außen hin zu arbeiten. Dazu wähle ich mir eine der Blüten als Orientierungspunkt.


Ich richte mich nach den Kanten der Blüten und achte darauf, wo die Linien enden müssen. Im Kopf also stelle ich mir bereits die nächste Blüte vor, die an der Stelle, wo die Linie aufhört, hin muss. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Linien nicht zu lang, oder zu kurz geraten, sonst wirken die Blüten nachher "verkrüppelt" bzw. stechen aus dem Bild hervor, weil sie proportional nicht zum Rest passen.


Manche der Blütenränder sind etwas nach außen gewölbt (siehe Blüte links). Diese Stellen sind die hellsten der Rose und durch ihe optische Wölbung entsteht eine 3-Dimensionalität in der Zeichnung.


Hier wieder eine Wölbung (ganz links) und oben die großen Blüten, die den inneren, festen Blütenkegel umspielen.


Je weiter man sich zu den äußeren, großen Blüten vorarbeitet, um so mehr werden die Wölbungen und um so größer werden sie. Man muss sich vorstellen, dass so eine Blüte recht groß ist und die Rose bis zu einem Drittel, ringsherum umschließen kann. Um so größer muss die Fläche der nach außen abstehenden Wölbung sein (sonst sähe die Rose nicht wie eine Rose aus, sondern wie eine Ranunkel).



Dann noch den Stiel. Ich habe hier einen ganz geraden, schlichten gemacht. Auch beim Stiel muss man darauf achten, von wo aus man auf die Rose blickt. Hätte ich hier den Stiel nach oben hin breiter gemacht, würde automatisch die Proporton der Rose aus den Fugen geraten, da ihr innerer Blütenkegel als zu lang (zu tief sitzend) erscheinen würde:


Also ein gerader Stiel und somit sitzt das imaginäre Ende des Stiels höher (imaginär, weil´s ja von den Blüten bedeckt ist).


So, für eine Vorzeichnung für die Ölmalerei wäre ich jetzt hier fertig. Hier aber habe ich mal weitergemacht und die Rose mit Schattierungen versehen.
Ich begann ebenfalls in der Mitte. Man kann davon ausgehen, dass die inneren Farben, bzw. Schatten, die dunkelsten/kräftigsten sind, sowohl bei den ganz kleinen Blüten, als auch bei den großen, unten liegenden, die sich im Schattenbereich befinden.


Das Anlegen der Schatten ist bei der Rose eigentlich ganz simpel. Dunkel grenzt an Hell. An Stellen, die enger am inneren Blütenkegel liegen, sind die Schatten dunkler, und an Stellen, wo einfach nicht zu viel Licht drankommt, sind die Schatten mitteldunkel. Die äußeren Ränder der Blüten sind sehr hell bis weiß, je nachdem, ob sie direkt vom Licht beschienen werden.


Die äußeren Kanten der gewölbten Blüten werden nur ganz leicht schattiert, bzw. weiß gelassen. Wenn man entlang einer solchen weißen Blüte den tiefen Schatten der darunterliegenden Blüte anlegt, kann man mit kleinen Zacken in das Weiße hinein zeichnen, so dass die Blüte etwas ausgefranst aussieht:


Dann noch den Stiel rund gemacht und ein paar Dornen dazu - fertig. Ist bestimmt nicht die dollste Rose, aber ein Weg wie man sie üben kann.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachzeichnen
Was du heute denkst, wirst du morgen sein.
  • Go to the top of the page
  • Download
  • Quote
  • This post has been edited 3 times, last edit by "Juno" (Jan 10th 2010, 3:41pm)

The guest access to this forum was limited. Overall there are 10 Postings in this thread.
To read them all you should register yourself.

Impressum | Statistik | Mitglieder