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Wolkenkatze

Fortgeschrittener Rüpel

Montag, 30. April 2012, 22:22

Kapitel 3 kommt erst noch. :F

Wolkenkatze

Fortgeschrittener Rüpel

Sonntag, 8. Januar 2012, 18:29

LOL Kapi 2 kommt erst.

Wolkenkatze

Fortgeschrittener Rüpel

Samstag, 7. Januar 2012, 01:53

Kapitel 1


Die Sonne brutzelte auf meiner linken Gesichtshälfte, der Hälfte meines Gesichts, die auf das Fenster in meinem Zimmer zeigte. Diese Sonnenstrahlen waren auch der Grund, wieso ich aufwachte, sonst wär' ich wohl vor zwölf Uhr noch nicht aufgestanden. Träge hob' ich meinen Kopf und mit dem Kopf auch den Rumpf meines Körpers, bis ich auf meinem Bett saß und nicht mehr lag. Ich ballte meine Hände zu Fäusten und rieb mir die Augen. Nach kurzen Streckeinheiten entschied ich mich, endgültig aufzustehen. Meine Beine trugen mich ins Bad, welches gleich gegenüber von meinem Zimmer war. Müde öffnete ich die Tür, schaltete das Licht ein und musterte mich in dem großen Badezimmerspiegel, welcher über den Waschbecken hing. Das Licht oberhalb blendete mich, so dass ich nur durch Schlitze schauen konnte. Ich drehte den Wasserhahn auf und verpasste mir eine Hand voll Wasser ins Gesicht, damit ich endlich aufwachte. Schlussendlich fing ich an, mir die Zähne zu putzen. Als meine Zähne blitzblank waren, schnappte ich meinen Kamm und frisierte mir meine Haare. Ich entschied mich für meinen normalen Look – ein hoher Pferdeschwanz und zwei Strähnen, die ich vorne hängen ließ, ohne sie mit der restlichen Frisur zusammen zu binden. Sobald ich damit fertig war, bewegte ich mich aus dem Badezimmer heraus, wieder rein in meine vier Wände. Auf dem Stuhl, das zum Schreibtisch gehörte, welches sich an der linken Wand vor meinem Bett befand, lagen meine Klamotten. Es waren immer noch die gleichen. Seit der Pokémon Liga im letzten Sommer hat sich nichts verändert. Ich knöpfte meinen Pyjama auf und zog mir mein weißes Top und die Jeanshotpants an. Und natürlich durfte meine schwarze Weste sowie Uhr und Pokébälle nicht fehlen. Zwar gehe ich nur zu Professor Esche, aber trotzdem.
Gelassen ging ich die Treppen herab, direkt in die Küche um dort mein schon zubereitetes Frühstück – n Brot mit Haselnusscremeaufstrich – zu mir zu nehmen. Ohne mich großartig dreckig zu machen, verließ ich das Haus, um mich in Richtung Süden zu machen, wo das Haus von der Professorin stand. Als ich einen Fuß vor der Haustür machte, spürte ich den herbstlichen, kalten Wind und wünschte mir nur jemanden, der mich wärmen könnte. Allerdings ignorierte ich diese Kälte – vor allem weil ich zu faul war, noch mal ins Haus zu gehen – und ging bei den Häusern meiner Freunde vorbei. Als ich bei dem Springbrunnen im Dorf vorbei ging, sah ich ein verliebtes Pärchen auf einer Parkbank sitzen. Ich bekam Schmerzen in meiner Brust, als ich sah, wie schön es denen ging. Bemüht versuchte ich nicht an ihn zu denken. IHN – der Junge mit den wunderschönen, langen, grünen Haaren. Seine Muskeln und Sixpack, welches ich fühlte, als er mich umarmte. Sein Lächeln, seine Augen... ›N... warum bist du weggegangen?‹ Traurig blickte ich auf den Boden. Eine Träne formte sich im rechten Augenwinkel. Meine Hand wischte sie weg und ich atmete lang aus. ›Vergiss' ihn einfach, Touko‹, flüsterte ich mir zu. Ich blickte wieder auf und ging dann weiter, bis ich das Haus von Prof. Esche erreichte.